Erkrankte Angehörige

» Sie kümmern sich um eine nahestehende erkrankte Person und fühlen sich hilflos und überfordert?

Ich weiß, wie es sich anfühlt. Meine Eltern waren selbst beide schwer erkrankt. Die Krankheiten nahmen jedes Mal mehr und mehr die Eigenständigkeit meiner Eltern und brachten damit das ganze Familiensystem durcheinander. Hilflos und überfordert ruderten wir alle durch diese schwere Zeit.

» Erkrankte Angehörige – Hilflosigkeit und Überforderung 

Trotz meiner langjährigen beruflichen Erfahrung in der Arbeit mit Angehörigen psychisch Kranker, fühlte ich mich privat hilflos, ohnmächtig und maßlos überfordert. Ich war verzweifelt, weil meine Eltern nicht so wollten, wie ICH es für gut und richtig empfand. Jeder Bereich ihres – und auch meines – Lebens war davon betroffen. Es galt ihren Willen und ihre Würde zu respektieren, auch wenn mir das nicht immer leicht fiel. Es waren Jahre der tiefen und intimen Erfahrung, die zwar anstrengend, rückblickend aber sehr schön waren. Ich bin heute dankbar, dass ich all das mit meinen Eltern – trotzdem – erleben durfte, denn es brachte mich ihnen näher. Auch das Trauern – sie sind beide leider verstorben – wurde mir durch die Nähe ihrer jeweils letzten Monate erleichtert.

» Sensibilität und Verständnis

Meine Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin hat meine langjährige berufliche Erfahrung als Sozialarbeiterin und meine privaten Erlebnisse rund und verständlich für mich gemacht – auch meine Hilflosigkeit und Überforderung habe ich dadurch besser verstanden. Es ist daraus etwas Kostbares entstanden: das Bedürfnis, Betroffene in ihrer Hilflosigkeit und Überforderung zu begleiten und ihnen einen Raum für ihre Gefühle zu geben, wo sie aussprechen dürfen, was sie belastet, ängstigt und kränkt. Angehörigenarbeit erfordert ein hohes Maß an Sensibilität und Verständnis. Da ich selbst diesen Weg mit allen Höhen und Tiefen mit meinen Eltern gegangen bin, kann ich Ihnen die so wichtige emphatische Haltung meinerseits zusagen. Familie und Freundkreis sind Teil des Systems und daher selbst Betroffene, die nicht wertfrei auf uns reagieren. Gute Ratschläge, zahlreiche Empfehlungen oder gar Vorwürfe, entstehen nicht bewusst und aus der Absicht heraus, uns zu kränken, sie machen aber die Überforderung des Systems deutlich.

» Es gibt Unterstützung für SIE als Person

Wenn Sie das Gefühl verspüren, dass Sie ein Gegenüber brauchen, das Ihnen zuhört und wo Sie sagen dürfen, was Sie denken und befürchten… es endlich aussprechen dürfen, weil es Sie innerlich so quält…Wenn Sie das Gefühl haben, mit Ihrer Situation überfordert zu sein und Sie in Ihrem Leben selbst kaum noch vorkommen… Sie können nicht mehr und gehen trotzdem weiter, irgendwie…Wenn Sie sich hilflos ausgeliefert fühlen, dem Schicksal, dem Gesundheitssystem oder der Erkrankung gegenüber… Sie könnten schreien vor Zorn, Wut und Hilflosigkeit…dann melden Sie sich bitte bei mir! Bei mir geht es um Sie! 

Aber es gibt Unterstützung für SIE als Person! Denn es ist trotzdem ein erfülltes und freies Leben möglich.

Kontaktaufnahme * Terminvereinbarung:

☎️ 0650 4452177

📧 praxis@ja-zu-mir.at